Trend erkennen#
Aufwärtstrend, Abwärtstrend, höhere Hochs
Ein Aufwärtstrend besteht aus höheren Hochs und höheren Tiefs, ein Abwärtstrend aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Dazwischen liegt die Seitwärtsphase, in der sich Hochs und Tiefs nicht klar verschieben.
Im ScreenerDer Screener fasst den Trend als
▲ UP,
▼ DN oder
→ FL (seitwärts) zusammen, abgeleitet aus der EMA-Reihenfolge, dazu die Trendstärke über den
ADX: ab 25 gilt ein Trend als klar.
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Unterstützung & Widerstand#
Support, Resistance, Chartmarken
Unterstützung ist ein Kursbereich, in dem Käufer zuletzt stark genug waren, einen Rückgang zu stoppen. Widerstand ist ein Bereich, an dem Verkäufer einen Anstieg gestoppt haben. Je öfter eine Marke hält, desto mehr beachten sie Marktteilnehmer.
Im ScreenerDer Screener berechnet Unterstützung und Widerstand als Tief und Hoch der letzten 50 Handelstage und nutzt sie in seiner Analyse.
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Golden Cross & Death Cross#
EMA 50 / 200, Kreuzung
Ein Golden Cross entsteht, wenn der 50-Tage-Durchschnitt den 200-Tage-Durchschnitt von unten kreuzt, ein Death Cross, wenn er ihn von oben kreuzt. Beide zeigen einen Wechsel im mittelfristigen Trend, allerdings mit deutlicher Verzögerung.
Im ScreenerDer Screener wartet nicht auf die Kreuzung selbst. Er prüft täglich die Reihenfolge von Kurs, EMA20 und EMA50 und die Lage zum EMA200; im Swing-Horizont kostet ein Call unter dem EMA200 einen Punkt.
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Ausbruch & Rücksetzer#
Breakout, Pullback, Retest
Ein Ausbruch ist ein Schlusskurs über einem Widerstand oder unter einer Unterstützung, idealerweise mit erhöhtem Volumen. Ein Rücksetzer ist die Rückkehr des Kurses an die durchbrochene Marke, die dann oft die Rolle wechselt: Aus Widerstand wird Unterstützung.
Im ScreenerTrend-Setups im Screener folgen der Trendrichtung. Fade-Setups handeln eine Dehnung über die Bollinger-Bänder hinaus zurück Richtung Durchschnitt, Reversal-Setups die Gegenbewegung nach einem Schocktag.
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Kurslücke (Gap)#
Gap up, Gap down, Eröffnungslücke
Eine Kurslücke entsteht, wenn eine Aktie deutlich über dem Hoch oder unter dem Tief des Vortags eröffnet, meist nach Nachrichten außerhalb der Handelszeit wie Quartalszahlen. Im Chart bleibt zwischen den beiden Tagen ein leerer Bereich.
Im ScreenerEin Tag mit mindestens 5 % oder dem 2,5-Fachen der
ATR gilt als Schocktag. Liegt er an den Quartalszahlen, wertet der Screener ihn als fundamentale Neubewertung und begrenzt Reversal-Signale auf Score 2.
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Stop-Loss#
Stopp, ATR-Stopp, Trailing Stop
Ein Stop-Loss legt vorab fest, bei welchem Kurs eine Position geschlossen wird, wenn der Trade nicht aufgeht. Er begrenzt den Verlust und nimmt die Entscheidung aus dem Moment, in dem Emotionen am stärksten sind.
Im ScreenerFür Optionen nutzt der Screener einen Stopp auf die Prämie (−50 %) und einen Zeitausstieg bei 7 DTE. Bei Reversal-Setups markiert das Tief des Schocktags die Marke, unter der das Setup ungültig wird.
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Chance-Risiko-Verhältnis (CRV)#
Risk-Reward, Chance/Risiko
Das CRV vergleicht den möglichen Gewinn bis zum Kursziel mit dem möglichen Verlust bis zum Stopp. Ein CRV von 3 heißt: Für jeden riskierten Euro sind drei Euro Gewinn möglich.
Im ScreenerFür Options-Setups setzt der Screener Ziel und Stopp als feste Prozentwerte der Prämie, zum Beispiel +50 % und −50 %. Auf die Prämie bezogen liegt das Verhältnis damit bei etwa 1 zu 1, dazu kommt der Zeitausstieg.
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Positionsgröße#
Positionsgrößenbestimmung, 1-%-Regel
Die Positionsgröße legt fest, wie viele Aktien oder Kontrakte du kaufst. Üblich ist, sie aus dem Risiko abzuleiten: Wie viel des Kontos darf verloren gehen, wenn der Stopp greift?
Im ScreenerDer Screener bestimmt keine Positionsgröße; er zeigt ein Beispiel-Setup pro Wert. Wie viel du einsetzt, entscheidest du selbst, auch deshalb sind die Setups keine Empfehlungen.
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