Trend erkennen
Ein Aufwärtstrend besteht aus höheren Hochs und höheren Tiefs, ein Abwärtstrend aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Dazwischen liegt die Seitwärtsphase, in der sich Hochs und Tiefs nicht klar verschieben.
So liest du einen Trend
- Aufwärtstrend: Jeder Rücksetzer endet über dem vorherigen Tief, jeder Anstieg macht ein neues Hoch.
- Abwärtstrend: Jede Erholung scheitert unter dem vorherigen Hoch, jeder Rückgang macht ein neues Tief.
- Seitwärts: Hochs und Tiefs bleiben in einer Spanne. Trendsignale wie MACD-Kreuzungen sind hier unzuverlässig.
Ein Trend endet, wenn das Muster bricht: Im Aufwärtstrend ist das erste Tief unter dem vorherigen Tief eine frühe Warnung.
Trendwerkzeuge kombinieren
Hochs und Tiefs zeigen die Struktur, die EMAs glätten sie, und der ADX misst ihre Stärke. Eine Aktie mit höheren Hochs, Kurs über einem steigenden EMA20 und ADX über 25 ist in einem klaren Aufwärtstrend. Liegt der ADX unter 20, behandle denselben Chart als Seitwärtsphase.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob eine Aktie im Aufwärtstrend ist?
An höheren Hochs und höheren Tiefs, einem Kurs über steigenden Durchschnitten und zur Bestätigung an einem ADX über etwa 25.
Welchen Zeitrahmen sollte ich nutzen?
Das hängt von der Haltedauer ab. Für Swing-Trades über Wochen sind Tagescharts mit EMA 20, 50 und 200 üblich, für sehr kurze Trades Intraday-Charts.
So sieht es im Screener aus
In der Live-Demo siehst du jeden Begriff mit Beispieldaten, direkt neben Score und Begründung.